Räuberschach-Regeln
So spielst du Räuberschach
Räuberschach, auch Antichess genannt, nutzt das vertraute Schachbrett, dreht aber das Ziel um. Du möchtest alle eigenen Figuren loswerden oder keine legalen Züge mehr haben.
Das Ziel
Du gewinnst Räuberschach, indem du alle eigenen Figuren loswirst oder eine Stellung erreichst, in der du keinen legalen Zug hast. Dadurch werden Züge stark, mit denen du Figuren abgeben kannst.
Schlagen ist Pflicht
Schlagen ist verpflichtend. Wenn du eine Figur der anderen Person schlagen kannst, musst du einen Schlagzug machen.
- Wenn mehrere Schlagzüge möglich sind, darfst du selbst auswählen.
- Wenn ein Schlagzug der anderen Person den nächsten Schlagzug ermöglicht, kann das genau richtig sein.
- Züge ohne Schlagen sind nur erlaubt, wenn keine deiner Figuren schlagen kann.
Könige sind normale Figuren
Im Räuberschach haben Könige keine besondere Sicherheitsrolle. Es gibt kein Schach, kein Matt, und Könige können wie andere Figuren geschlagen werden.
Du musst deinen König also nicht schützen. Du folgst nur den Zugregeln und der Pflicht zu schlagen.
Weitere Räuberschach-Regeln
- Keine Rochade: Im Räuberschach gibt es keine Rochade.
- Bauernzüge: Bauern ziehen und schlagen wie im Standardschach.
- Umwandlung: Bauern wandeln sich auf der letzten Reihe um. In Räuberschach dürfen sie sich auch in einen König umwandeln.
- Startposition: Räuberschach beginnt mit der normalen Schachaufstellung.
Neu beim klassischen Schach?
Wenn du zuerst das klassische Ziel kennenlernen möchtest, beginne mit den Schachregeln: wie Figuren ziehen, wie Schach funktioniert und wie Matt die Partie beendet.
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